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Aus unsere Medienwerkstatt

Videos und Reportagen

Willy und die Bürgermeister
Gemeindejubiläen im Weissacher Tal

Willy und die Bürgermeister

Vor 50 Jahren hat die Gebietsreform das kommunale Leben im Weissacher Tal durcheinander gewirbelt. Drei neue Gemeinden sind entstanden. Der Heimatverein Weissacher Tal hat diese Goldenen Hochzeiten zum Anlass genommen eine Videodokumentation zur Geschichte des Weissacher Tales zu produzieren. Sozusagen als kleines Geschenk zum Ehejubiläum. In Anlehnung an eine schwäbische Kultserie heißt der Film „Willy und die Bürgermeister“. Im Mittelpunkt des Zeitzeugenfilmes stehen die Entwicklung der Gemeinde Weissach im Tal, die Gründungsphase des Bildungszentrums und die Geschehnisse rund um die Gemeindereform im Jahre 1971. Zahlreiche Zeitzeugen schildern ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Historischen Aufnahmen spiegeln den Zeitgeist der 70er Jahre wider.

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„Warum Tante Frida eigentlich Frieda hieß“

„Warum Tante Frida eigentlich Frieda hieß“

Eine szenische Lesung zum (Kriegs-)Alltag vor 100 Jahren

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"Draußa em Wald, da hats …"
Wendrsonn dreht ihren Weihnachtsclip im Bauernhausmuseum

"Draußa em Wald, da hats …"

Die schwäbische Folk-Rock-Gruppe ‚Wendrsonn‘ hat als Ambiente für ihren weihnachtlichen Videoclip die Wohnstube des Bauernhausmuseums ausgeguckt. Bandleader Markus Stricker – selbst Mitglied im Heimatverein - hat ein ganz besondere Beziehung zu dem alten Bauernhaus. Die Vorfahren seiner Ehefrau Manuela haben im Haus an der Brüdener Strasse in Unterweissach gewohnt. Sie ist die Urenkelin von Wilhelm Grübele und die Großnichte von Tante Frieda.

Das Filmchen ist ein Gruß an alle Fans, die in Corona-Zeiten auf die Konzerterlebnisse verzichten müssen. Wendrsonn hat dafür das alte Volkslied „Draußa em Wald, da hats a kloins Schneele gschneit …“ ausgewählt und es auf eine ganz besondere Weise interpretiert.

Der Heimatverein Weissacher Tal wünscht mit diesem originalen ‚Schwaben-Blues‘ frohe Weihnachten und hofft im nächsten Jahr auf viele coronafreie Begegnungen.

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"Zum Sterben in den Priesterwald"
Film­dokument zur Familien­chronik der Grübeles

"Zum Sterben in den Priesterwald"

Ein fiktives Gespräch über die Kriegs­erleb­nisse des Wilhelm Grübele

Wilhelm Grübeles Urenkelin Manuela Stricker hat den Brief­verkehr zwischen dem Weltkriegs­soldaten Grübele und seiner Familie aufbewahrt. Ihr Ehemann Markus Stricker schlüpft in seine Rolle und schildert auf der Grundlage der ‚Kriegsbriefe‘ in einem fiktiven Gespräch mit einem Vorgesetzten (Manuel Wöller) die Erlebnisse. Die Grübeles waren die letzten Bewohner des Bauern­haus­mueums in der Brüdener Strasse.

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"Einquartierung"
So hätte es gewesen sein können

"Einquartierung"

Soldaten ziehen ein ins Bauern­haus­museum Weissacher Tal

In der Küche des Bauern­haus­museums wird auf dem histor­ischen Herd nach altem Rezept Bohnen­suppe gekocht und Eichel­kaffee geröstet, in der Wohnstube werden Uniformen geflickt und die Ausrüstung repariert, in der Scheune schlafen Soldaten auf Stroh vom Pretzelhof und vor dem Haus wird exerziert. Soldaten des württembergischen Reserve­regiments 120 sind in das Bauern­haus in der Brüdener Strasse eingezogen. So hätte es gewesen sein können. Damals vor 100 Jahren.

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„Eichelkaffee ond Bohnasupp“

„Eichelkaffee ond Bohnasupp“

Kochen wie vor 100 Jahren in der historischen Küche

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Lompaliadr

Lompaliadr

Mund.art-Stammtisch mit Rolf Gerlach und Lompaliadr von Markus Stricker, Reiner Deimel und Peter Scheurer (2018)

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Literarischer Spaziergang

Literarischer Spaziergang

Literatur aus dem Fenster als Auftakt zum LitSpaz

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„Spätzla macha“

Auszug aus einem Hörrundgang, den Grundschüler und Lehramtsstudierende gemeinsam erarbeitet haben

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Zeitzeugen im Gespräch

"Früher war (nicht) alles besser"

Wir sprechen mit Menschen, die etwas erlebt und somit etwas zu erzählen haben. Und setzen damit die erfolgreiche Reihe "Geschichte und Geschichten aus unserer Heimat" auf einer anderen Plattform fort.

"Schön braun agstricha"
Zeitzeugen erinnern sich

"Schön braun agstricha"

Es sind die wesentlichen Gründe angesprochen, die Antworten auf die Generalfrage geben: "Wie war das nur möglich?". Der Film ist so angelegt, dass man die einzelnen Statements lokaler Originale im Unterricht vertiefen und hinterfragen kann.

Am 20. April 1945 war der Krieg im Weissacher Tal zu Ende. Amerikanische Truppen rückten von Sechselberg kommend ins Täle vor und vertrieben die Wehrmacht. Die allermeisten Tälesbewohner empfanden diesen Tag als Befreiung. Für den Heimatverein Weissacher Tal war dies Anlass genug, den Kriegsalltag an der Heimatfront und das Leben im Nationalsozialismus in der Heimatregion wieder lebendig werden zu lassen. Wir haben in enger Zusammenarbeit mit der PH Ludwigsburg mit vielen Zeitzeugen gesprochen und deren Erinnerungen in einem Filmdokument zusammengestellt. Der Film trägt den bezeichnenden Titel „Schön braun agtricha". So hat einer der Interviewpartner seine Gedankenwelt am Ende der Nazi-Zeit beschreiben.

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"Ohne mein Traktor kann i net leba"
Marianne Schülmann aus Bruch

"Ohne mein Traktor kann i net leba"

Jürgen Hestler hat sich auf den Weg nach Bruch gemacht und ist mit ihr auf dem Traktor über zwei Stunden lang durch den Weissacher Teilort gefahren. Denn „ohne mein Traktor kann i net leba“, sagt Marianne Schülmann. Es war ein langes, informatives und kurzweiliges ‚Traktorgespräch‘. Es ging vorwiegend um ihre Kindheit, getreu nach dem Jahresmotto des Heimatvereins „Als Oma und Opa Kinder waren“.

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"Zweimal die Heimat verloren"
Aline Schöneberger aus Unterweissach

"Zweimal die Heimat verloren"

Aline Schönberger ist geboren und aufgewachsen in Mannsburg in Bessarabien. Sie wurde gemäß dem Hitler-Stalin-Pakt 1940 in den neu eroberten ehemals polnischen Warthegau umgesiedelt und mußte von dort gegen Ende des Krieges fliehen. Über Umwege kam sie 1958 ins Weissacher Tal und hat dort eine neue Heimat gefunden.

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"Der Junge vom Presteneck"
Heinz Schlehner aus Unterweissach

"Der Junge vom Presteneck"

Heinz Schlehner ist ein Unterweissacher Urgestein. Er ist aufgewachsen im Presteneck, einem "sozialen Brennpunktviertel", wie man heute sagen würde. Er war 49 Jahre im Gemeinderat und lange Zeit stellvertretender Bürgermeister. Er berichtet über seine Jugend, seine Erlebnisse am Ende des Krieges und über seine Zeit als Gemeinderat.

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"Zwischen Autos in Bruch und Wein in Däfern"
Reinhold Knödler aus Bruch

"Zwischen Autos in Bruch und Wein in Däfern"

Reinhold Knödler ist ein Pendler zwischen Bruch und Däfern, zwischen Renault und Weinberg. Er berichtet über seine Jugend, seine Kriegserlebnisse, seinen Weg als Autohausbesitzer und die Schönheiten des Weissacher Tales.

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"Der Herr des Archivs in Heutensbach"
Erich Bauer aus Allmersbach

"Der Herr des Archivs in Heutensbach"

Erich Bauer ist jeden Dienstag im Archiv in Heutensbach. Es ist sein Werk. Er hat es aufgebaut. Es gibt wohl kaum jemanden, der über das Geschehen in Allmersbach im Tal und Heutensbach besser Bescheid weiß als er. Vieles hat er aufgearbeitet und in der Reihe Geschichten und Geschichte aus unserer Heimat veröffentlicht.

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"Eventmanager der 50er Jahre"
Kurt Keser aus Lippoldsweiler

"Eventmanager der 50er Jahre"

In den 50er und 60er Jahren war die „Linde“ in Lippoldsweiler eine Institution. Vor allem bei jungen Leuten. Sie war als Tanzlokal angesagt. Discos gab es noch nicht. Der Wirt war Kurt Keser, damals Anfang 20. Er betrieb zusammen mit seiner jungen Frau das Ausflugslokal. Nebenbei organisierte er mit seiner Agentur „OHO“ unzählige Tanz-,Blumen- und Nachwuchsbälle. Die damalige Schlagerelite reiste in den Schwäbischen Wald.

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Actionbound

Interaktive Schnitzeljagd

"Unterweissach im Gleichschritt"

Ein Actionbound mit einer Reise (DiktaTour) in die braune Vergangenheit eines schwäbischen Dorfes. Wer die virtuelle Schnitzeljagd mitmachen will, muss einfach die App "actionbound" (Apple | Android) herunterladen und dann nach dem Titel "Unterweissach im Gleichschritt" oder "Diktatour" suchen. Man kann den "bound" auch schon zu Hause laden und ihn dann auch ohne Internetverbindung vor Ort auf dem Tablet abrufen.