„Wäsche von anno dazumal“ im Bauernhausmuseum Weissacher Tal

„Tante Frieda“, die letzte Bewohnerin des Bauernhausmuseums Weissacher Tal  wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Der Heimatverein Weissacher Tal will aus diesem Anlass viele seiner Aktionen ihrem Leben und ihren Lebensumständen widmen. Zum Auftakt haben fleißige Hände aus dem Museumsteam eine Sonderausstellung „Wäsche von anno dazu mal“ zusammen getragen.

„Tante Frieda“ hat in zahlreiche überlieferten Interviews über ihren Alltag berichtet. Unter anderem erzählt sie von den Näherinnen im Dorf.

Als sie noch klein war, da sei "s` Hehra Mena", Mina Hehr, aus Oberbrüden ins Haus zum Flicken und Nähen. Frauen fertigten in der Regel Weißwäsche und Schneider Anzüge und Mäntel.

Als Tante Frieda älter war, ging sie mit ihrer Schwester abwechselnd als Nähmädle zu einer Näherin in´s Dorf. Eine von ihnen musste zu Hause bleiben und den Stall und die Hauswirtschaft versorgen. Die Nähkränzle fanden den Winter über statt. Sobald man wieder draußen arbeiten konnte, hörte der Nähkurs auf.

Ihre Erzählungen haben uns neugierig gemacht. Welche Unterwäsche trugen die Leute vor hundert Jahren? Was haben sie zur Nacht angezogen? Wie wurden Kleinkinder damals bekleidet?

Wir zeigen Ihnen in dieser Saison Schönes, Praktisches aber auch Originelles aus derWäsche- und Kleidersammlung des Bauernhausmuseums.

Das Bauernhausmuseum eröffnet damit dei Saison 2019.

Zurück